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In unserem Blog erscheinen regelmässig interessante Artikel und wissenswerte Informationen über das Betreiben einer Website und über den Umgang mit dem Internet. Wir möchten auf diesem Weg Betreibern einer Website, solchen die es werden wollen oder einfach Interessierten Wissen vermitteln, welches sonst in dieser Form nicht verfügbar ist. Während viele Texte im Internet an Spezialisten gerichtet sind, versuchen wir hier allgemein verständliche Berichte zu viel diskutierten Themen zu veröffentlichen. Dieser Blog soll Ihnen ausserdem beim Aussuchen von Anbietern und Angeboten von Web-Dienstleistungen behilflich sein.
Warum Standards wichtig sind
Stellen Sie sich vor Sie fahren Phiat. Der Wagen hat ein Lenkrad, links davon den Blinker und zu Füssen von Links nach Rechts Kupplung, Bremse und Gaspedal. Als nun eines schönen Tages Auto nicht anspringt, leihen Sie sich den Vauweh Ihres Nachbarn. Der hat einen Steuerknüppel, rechts davon den Blinker und als Automat nur Gaspedal unter dem linken Fuss und Bremse unter dem rechten. Als Tags darauf Ihr Wagen immer noch nicht anspringt beschliessen Sie einen Mermedes zu kaufen, welcher sich als Luxuswagen nur per Sprachbefehl lenken lässt. Sie wären schnell überfordert. Glücklicherweise gibt es Standards, welche Dinge vereinheitlichen und organisieren.
Bei Websites ist das nicht anders. Dort erstellt das W3C Richtlinien, wie der Code hinter den Websites ((X)HTML und CSS) organisiert werden muss. Im Idealfall werden nun alle Websites nache dem W3C Standard realisiert und alle Browserhersteller bieten Browser an, welcher die Websites nach W3C interpretieren und darstellen. In der Realität sieht aber alles anders aus: Nur ein kleiner Teil der unzähligen Websites im Internet hält sich an Standards [1]. Das kommt einerseits daher, weil einige Websites mit einem CMS erstellt wurden, das keinen konformen Code erzeugt. Der häufigste Grund für nicht konforme Websites ist jedoch Gleichgültigkeit oder fehlendes Know-How bei der beauftragten Agentur.
Viele Website-Anbieter bemühen sich zwar für ein gutes Design, kümmern sich aber weniger um den Code der Funktion und Aussehen definiert. Um nun solche fehlerhafte Seiten dennoch richtig anzuzeigen müssen Browser sehr Tolerant sein. Jeder Browserhersteller muss sich also darum bemühen, mit ihrem Produkt möglichst viele Ausnahmen zu erkennen und auch fehlerhafte Seiten möglichst auf eine Art und Weise anzuzeigen. Da jeder Browser eine Abweichung der Standards wieder anders interpretiert, kann man nicht davon ausgehen, dass eine nicht konforme Website in allen Browsern gleich dargestellt wird. Eine solche Seite ist auch nicht zukunftssicher, denn jeder Browserhersteller kann sich jederzeit entschliessen, eine Abweichung des Standards anders anzuzeigen. Mit nachlässig programmiertem Code lässt sich also keine Kosten sparen.
Auch wenn Standardkonformität nicht das einzige Qualitätsmerkmal einer Website ist, so sagt sie doch sehr viel über die Sorgfalt aus, mit welcher ein Programmierer seine Websites erstellt.
novalab legt grossen Wert auf Einhaltung dieser Standards. nEon, das hauseigene CMS welches bei den meisten Projekten eingesetzt wird, ist durchgehend standardkonform und semantisch strukturiert. Jedes Modul wird vor seinem Einsatz auf Konformität geprüft. Sogar vom Benutzer eingegebene Inhalte werden vor der Veröffentlichung validiert.
[1] Ob eine Website Standardkonform ist oder nicht können Sie ganz einfach selber überprüfen. In Firefox können Sie das HTML Validator Add-on installieren und haben so ständig den Überblick, ob die aktuelle Seite Konform ist oder nicht. Im online Validator des W3C können Sie einzelne Adressen testen. Beachten Sie jedoch, dass dabei immer nur eine Seite geprüft wird, nicht die Website als ganzes.
